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    Flederhaus

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    Der Ausgangspunkt unseres Projektvorschlages „FLEDERHAUS“, am Vorplatz des Museumsquartiers in Wien, ist die Geschichte und die damit verbundene Veränderung von städtischer Struktur und deren Erscheinungen. Ein wesentliches Merkmal eines städtischen Erscheinungsbildes ist der Veränderungsprozess, welchem die Stadt immer ausgesetzt ist. Materielle Strukturen werden ergänzt und verschwinden durch unterschiedlichste Einflüsse und Parameter. Durch das Verschwinden von Materialität nimmt diese eine Inhaltsleere in Anspruch, welche man letztendlich in einer bildlichen  Betrachtungsweise wieder finden kann. Diese Geschichte der gedanklich, verlorenen Materialität verstehen wir als einzelne Sequenzen einer Stadtgeschichte.
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    Wir verstanden das „Flederhaus“ immer mehr als eine Art öffentlichen Behälter und Attraktor, welcher auf Grund seiner Positionierung sein Umfeld mehr oder weniger beeinflusste. War Anfangs die Position noch eher im direkten Bezug zum Innenraum des Museumsquartiers wie anhand des Eingangsbereichs, um zu leiten, oder eben dem Hofbereich (ohnedies bereits belebt), so änderte sich die Ortswahl immer mehr hinsichtlich einer Neubelebung nicht frequentierter Orte wie zum Beispiel dem Grünbereich vor dem Museumsquartier.

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    Das „Flederhaus“ entwickelte sich in unserer gedanklichen Konzeption zu einem mobilen städtischen „Landmark“ möglicher Verweilzonen. Unweigerlich wurde die umliegende Grünzone ebenfalls in Anspruch genommen, erlebbar gemacht und aufgewertet.

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    Obwohl in seiner Konzeption nicht maßgeblich verändert, wurde ein gewisser Mobilisierungscharakter immer wichtiger – vorhandene Qualitäten konnten damit expliziter gemacht werden, und nicht ohnedies Funktionierendes nochmals zu überzeichnen.

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    Herstellung:

    Ausgeführt wurde das Flederhaus als aus Fertigteilen konzipierte Holzkonstruktion in Kooperation mit der Griffner Haus AG um es zu einem späteren Zeitpunkt wieder an anderen Orten aufstellen zu können. In der Sockelzone wurde das Haus mit Stahlträgern versehen um ohne Fundamente die Stabilität zu garantieren, leichter die Mobilität zu gewährleisten bzw. konnte die Konstruktion behördlich als Kunstwerk ausgewiesen werden, da es keine „bauliche“ Verbindung mit dem Erdboden gab.

    Derzeit steht das Flederhaus in der „Seestadt Aspern“ – ein neu geplanter Stadtteil von Wien der gerade in Bau ist ….und das auch noch lange sein wird.

    Bilder: © mischa erben

    Architektur Studio: heri&salli
    Fertigstellung: April 2011

    Holzbau: Griffner