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    Baukultur

    baukultur-©fuerthner-MA19-0305Mittels einfachen gestapelten Kanthölzern wurde ein Art „Regalsystem“ erzeugt, welches mit ein und derselben Systematik sowohl Ausstellungsfunktionen erfüllt, als auch Möglichkeiten der Partizipation bietet. Zwei ineinander greifende Kantholzdimensionen bildeten sozusagen zwei ineinander greifende Layer von einerseits Informationsträgern und andererseits Funktionsträgern. So komplex letzten Endes die beiden Strukturen sich gegenseitig durchdringen und ergänzen, so bleibt trotzdem die Einfachheit des Stapelns und Schlichtens bis ins Detail aufrecht. Mittels einer wiederkehrenden Richtungsänderung der Stapelung wurde die Stabilität gewährleistet.

    baukultur_skizze01_HOMEPAGEZiel war es sich vom bestehenden Ausstellungsraum loszulösen, Ausstellungsgestaltung und Ausstellungsinformation in einem „Träger“ zu vereinen und zugleich auch den Mehrwert einer Raumerfahrung zu suggerieren. Die Ausstellungsgestaltung steht somit für Inhalt, Bild und Material zugleich.

    Baukultur_konzeptmodell01Die Kanthölzer lösen die 2-Dimensionalität des Raums auf in 3-dimensionale Layer, um in weiterer Folge über integrierte und fragmentierte Bilder wieder veränderte bildliche Eindrücke zu gewinnen.

    baukultur-©fuerthner-MA19-0328Die Ausstellung zeigt städtisch- räumliche Ereignisse und ist selbst räumliches Ereignis. Grafische Inhalte und Bilder verschmelzen mit der Holzstruktur, integrierte O-Töne und mögliche Eingriffe der Besucher selbst in die Ausstellung festigen den prozesshaften Charakter der Ausstellung.

    Schaubild 1_1So wie die Ausstellung selbst birgt der aus Grundformen zusammen gesetzte Schriftzug von zunder zwo die Komponenten Variabilität, Möglichkeiten von Um- und Neugestaltung als auch prinzipiell das „Andersdenken“ in sich. Baukultur ist letzten Endes sowohl ein materiell ersichtliche Ergebnis als auch ein immateriell erfahrbarer Mehrwert handelnder Akteure im städtischen Kontext.

    Schaubild 1_1Es ist davon auszugehen, dass die Verwendung des Begriffs „Kultur“ einen hohen Begriff an Qualität voraussetzt, und nicht Mittelmäßigkeit und Banalität zum Standard vorbildlicher Entwicklungen erklärt wird.

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    Fotos: © c.fuerthner/MA19

    Skizzen/Zeichnungen: © heri&salli / miss_vdr architektur

    Ausstellungsarchitektur: heri&salli / miss_vdr architektur

    Team: Alexandra Tiligadi

    Ausstellungsgrafik: ZunderZwo

    Ausstellungsdauer: September 2014 bis Dezember 2014

    Auftraggeber: Stadt Wien / MA19

    Realisierung: StahlundForm / Wien

    KuratorInnen: Volker Dienst, Barbara Feller, Antje Lehn, Robert Temel

    Vermittlungskonzepte: Sibylle Bader – Wanderklasse-Verein für BauKulturVermittlung, Sabine Gstöttner – inspirin, Theresia

    Frass und Nikola Winkler – Raumschule

    Ausstellungssatelliten und Konzept Fotowettbewerb: feld72, nonconform, inspirin

    Illustration: Fraukes Welt

    Dokumentation und redaktionelle Begleitung: Manuela Hötzl